Natrium als Bestandteil der bewussten Ernährung

Natrium ist unverzichtbar für die Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper.

Es ist maßgeblich an der Regulation des Wasserhaushalts beteiligt und ein zentraler Faktor bei der Übertragung und Weiterleitung von Nervenimpulsen. Um diese Prozesse aufrecht zu erhalten, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rund 550 mg Natrium pro Tag aufzunehmen, mehr als ca. 2.300 mg (oder in Kochsalz ausgedrückt bis zu 6 g) sollten es nicht sein. Immer mehr Menschen achten heutzutage bewusst auf ihre Natriumzufuhr. Dies hat ganz unterschiedliche Gründe – sei es krankheitsbedingt durch Bluthochdruck oder aufgrund besonderer körperlicher Anforderungen beim Leistungssportler. Während die Einen natriumreiche Lebensmittel meiden, haben die Anderen einen gesteigerten Natriumbedarf.

Generell ist eine natriumarme Kost eher schwer umzusetzen, da es den meisten industriell verarbeiteten Lebensmitteln aus geschmacklichen oder technologischen Gründen in Form von Kochsalz zugesetzt ist, ist jedoch nicht mit Kochsalz (Natriumchlorid) gleichzusetzen. Im Heilwasser beispielsweise liegt es überwiegend gelöst in Verbindung mit Hydrogencarbonat vor, und wirkt in dieser Verbindung übrigens nicht blutdrucksteigernd.